Kleine Brotkunde

KLEINE BROTKUNDE

Damit gutes Brot auch lange gut bleibt.

Brot ist ein Naturprodukt. Wie es aufbewahrt, eingefroren und wieder aufgetaut wird, hat deshalb großen Einfluss auf Frische, Kruste und Geschmack. Hier haben wir ein paar praktische Tipps für Sie zusammengestellt.

🥖

Brot richtig aufbewahren

Frisches Brot sollte vor zu schnellem Austrocknen geschützt werden und gleichzeitig etwas Luft bekommen. Ein geeigneter Brotkasten oder Brottopf ist dafür gut geeignet.

Anschnitt schützen

Ein angeschnittenes Brot kann mit der Schnittfläche nach unten gelagert werden. So trocknet die Krume weniger schnell aus.

Sauber halten

Krümel regelmäßig entfernen. Den Brotkasten alle ein bis zwei Wochen mit Essigwasser auswischen und anschließend gründlich trocknen. Das hilft, die Schimmelgefahr zu verringern.

Kühlschrank nur ausnahmsweise

Im Kühlschrank wird Brot meist schneller trocken. Nur bei sehr warmem, schwülem Wetter kann eine kühlere Lagerung ausnahmsweise sinnvoll sein.

Kruste und Krume gehören zusammen

Die Kruste schützt das Innere des Brotes und trägt einen wichtigen Teil zu Aroma und Geschmack bei. Die Krume bestimmt unter anderem Struktur, Saftigkeit und Mundgefühl. Je nach Brotsorte sehen Kruste und Porung ganz unterschiedlich aus – und genau das gehört zum Charakter des Brotes.

Jedes Brot ist anders. Aufbewahrung und Behandlung dürfen sich deshalb auch nach der jeweiligen Brotsorte richten.

Brot lässt sich sehr gut einfrieren

Wer Brot nicht innerhalb weniger Tage verbraucht, kann es gut einfrieren. Am besten wird es möglichst frisch und gut verpackt eingefroren. Je nach Bedarf kann ein Brot ganz, portionsweise oder bereits in Scheiben eingefroren werden.

Ganzes Brot

Gut verpackt einfrieren und anschließend bei Raumtemperatur vollständig auftauen lassen.

Portionsweise

Wer kleinere Mengen benötigt, kann Brot vor dem Einfrieren in passende Portionen teilen.

In Scheiben

Einzelne Scheiben lassen sich besonders praktisch entnehmen und nach Bedarf auftauen oder direkt toasten.

Auftauen und wieder knusprig machen

Gefrorenes Brot lässt sich auf unterschiedliche Weise wieder genießen. Je nachdem, ob es einfach aufgetaut oder anschließend noch einmal knusprig aufgebacken werden soll, empfehlen wir zwei Varianten:

In Ruhe auftauen

Am Abend das Brot oder die benötigten Scheiben aus dem Tiefkühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur auftauen lassen.

Knusprig aufbacken

Das Brot oder die Scheiben aus dem Tiefkühlschrank nehmen und zunächst 60–120 Minuten auftauen lassen. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 10–15 Minuten aufbacken – je nach Art und Gewicht. Danach noch etwa 15 Minuten auskühlen lassen.

Unser Tipp

Brot am besten bedarfsgerecht einfrieren. So lässt sich immer nur die Menge entnehmen, die gerade benötigt wird.

Frisch aufgebacken: Ein paar Minuten im Ofen können Kruste und Aroma wieder schön zur Geltung bringen.

Und wenn doch einmal etwas übrig bleibt?

Auch älteres Brot muss nicht gleich weggeworfen werden. Je nach Sorte lässt es sich zum Beispiel noch für Croûtons, Semmelbrösel, Brotauflauf oder andere Gerichte weiterverwenden.